Babyphones: Was man beachten muss!
Sobald das Baby in den eigenen vier Wänden angekommen ist, gehört für viele Eltern das Babyphone zu den ersten Dingen, die besorgt werden. Aber warum ist das so? Ganz einfach: Man kann den Schlaf des Babys überwachen,
obwohl man nicht im Zimmer ist.
Die Palette an Babyphones ist groß – doch welches ist das richtige für mich?
Auf der Suche nach einem geeigneten Babyphone merkt man rasch, dass es eine riesige Produktpalette gibt. Günstige Geräte gibt es bereits unter 30 Euro, die teureren Modelle sind bei weit über 100 Euro zu haben. Da ist eigentlich für fast alle Geldbeutel etwas dabei.
Jetzt ist natürlich die gute Frage, für welches Modell man sich entscheiden soll. Sehr hilfreich können da die Erfahrungen anderer Eltern sein. Im Internet kann man auch die verschiedensten Babyphone-Tests anschauen. Grundsätzlich sollte man sich aber vor dem Kauf Gedanken darüber machen, welche Funktionen notwendig bzw. sinnvoll sind.
Reichweite
Einer der wichtigsten Aspekte für einen erfolgreichen Einsatz des Babyphones ist seine Reichweite. Eine größere Reichweite ermöglicht auch einen größeren eigenen „Aktionsradius“. Wer entspannt auf der Terrasse oder im Garten ein bisschen Zeit verbringen will oder kurz einmal beim Nachbarn vorbeischauen möchte, muss natürlich ein Gerät mit einer entsprechend großen Reichweite haben.
Manche Babyphones können bis auf einen halben Kilometer eingesetzt werden. Die Reichweite sollte nach dem Kauf gleich getestet werden, damit es keine bösen Überraschungen gibt.
Frequenzen
Bei weniger ausgereiften Geräten kann es zur Überlagerung verschiedener Frequenzen kommen, wenn in der Nähe weitere Babyphones verwendet werden. Da kann dann schon einmal das „falsche“ Baby einen Alarm auslösen.
Die aktuellen, hochwertigeren Babyphones nützen Frequenzen, die digital verschlüsselt sind. Damit wird ein Mithören von anderen Geräten ausgeschlossen.
Akustischer und optischer Alarm
Wenn das Baby nicht mehr schläft, sollen die Eltern mit dem Gerät verständigt werden. Ein Großteil der Babyphones kann die Geräusche des Babys wiedergeben. Zusätzlich dazu gibt es auch optische Alarmanzeigen, z. B. mit modernen LED’s, die abhängig von der Lautstärke des Babys leuchten.
Mittlerweile gibt es schon Babyphones, die das Baby mit Video überwachen können. Meistens haben diese Geräte Kameras mit Infrarot. Damit kann das Baby auch bei völliger Dunkelheit überwacht werden. Der Blick auf den Monitor im Empfangsgerät trägt natürlich zur Beruhigung der Eltern bei.
Sprechanlage
Mit der Babyphone-Sprechanlage können die Eltern mit dem Baby oder Kleinkind sprechen und es so schnell beruhigen. Die Bedeutung dieser Funktion ist natürlich abhängig davon, wie weit man sich vom Baby entfernen will.
Wenn man beispielsweise das Haus oder die Wohnung ohne Baby verlassen hat, kann man bereits am Rückweg mit dem Kind Kontakt aufnehmen. Es wird so beim Kind viel weniger leicht ein Gefühl von Einsamkeit entstehen.
Luftfeuchtigkeit und Temperatur
Mehrere Babyphones können die aktuelle Temperatur im Kinderzimmer messen. Es sollte natürlich nicht zu heiß und nicht zu kühl sein. Die Angaben reichen von 16 bis 20 Grad Idealtemperatur für Babys. Man soll aber das Kind warm anziehen.
Darüber hinaus gibt es Geräte mit einer Luftfeuchtigkeits-Messfunktion im Sender. Die Eltern können somit auch die momentane Luftfeuchtigkeit im Zimmer messen. Der ideale Wert für Babys liegt bei 60 bis 70 Prozent Luftfeuchtigkeit.
Einschlafmusik und Lichteffekte
Einschlafen ist nicht immer einfach, vor allem, wenn man ein Baby ist. Einschlafmusik und Lichteffekte beim Babyphone können helfen. Ein möglicher Erfolg ist aber natürlich auch vom Kind abhängig.