Fischen in Wien
Es muss ja nicht gleich ein Hai sein: In Wiener Gewässern wie dem Mühlwasser, rund um die Donauinsel oder in Teichen tummeln sich Fische wie Lauben, Rotfedern, Barsche, Welse, Zander, Karpfen und sogar Hechte.
Fischen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch eine gute Geduldübung und entspannt.
Die Fische schmecken dank des sauberen Wassers nicht nur gut, die Teich- und Flussbewohner sind außerdem sehr interessante Tiere. Das Fischen ist auch eine gute Geduldübung und entspannt.
Gerhard Knürzinger vom Verband der Österreichischen Arbeiter-Fischerei-Vereine: „Neben der Pflege unserer Gewässer sehen wir es als eine unserer Hauptaufgaben, die Kinder und Jugendlichen vom Computer und vom Fernseher weg zu holen und ihnen die Natur wieder näherzubringen.“
Kurse und Veranstaltungen für Kinder
Deshalb finden auch regelmäßig Veranstaltungen für Kinder statt, die neugierig aufs Fischen machen sollen. Knürzinger: „Die Teilnahme ist kostenlos. Wir erklären den Kindern, worauf es beim Fischen ankommt. Natürlich dürfen sie auch selbst eine Angel in die Hand nehmen und ihr Glück versuchen.“
Ab 14 Jahren allein fischen
Wer es lieber auf eigene Faust angehen will, der braucht bis zum 14. Lebensjahr eine erwachsene Begleitperson, die in Wien fischen darf. Dafür ist die Wiener Fischereiprüfung und eine Lizenz für das jeweilige Gewässer nötig. Ab dem 14. Lebensjahr können Jugendliche die Prüfung selbst ablegen und allein die Angel auswerfen.
Bei der Ausrüstung reicht für den Anfang eine günstige Stipprute. Wichtig beim Fischen: das Ufer sauber halten, Schonzeiten beachten, zu kleine Fische wieder vorsichtig zurücksetzen und mit den Fischen respektvoll umgehen.
VÖAFV – Verband der Österreichischen Arbeiter-Fischerei-Vereine:
8., Lenaugasse 14, Telefon 01/403 21 76